Wie funktioniert der faire Handel?
Nachdem 1992 das staatliche Vermarktungsmonopol für Kakao in Ghana geendet hatte, wurde für private Händlerund Genossenschaften der Weg frei, die Kakaobohnen selbst zu verkaufen. 1993 gründeten Bauern in Kumasi die Kuapa Kokoo Union (Kuapa Kokoo = guter Kakao).
Die Genossenschaft war die erste staatlich unabhängige Vereinigung, die sich um die gemeinschaftliche Vermarktung des Kakaos kümmerte. 1999 besaß sie schon
30.000 Mitglieder – meistens Kakao anbauende Kleinbauern.

Der Haupt-Kakaoexport Ghanas läuft heute noch über das staatliche Cocoa Marketing Bord. Bei den Exporten an den fairen Handel gibt es spezielle Vereinbarungen. Garantierte Mindestpreise reduzieren die Abhängigkeit von den starken Schwankungen des Weltmarktpreises.

Die Mehreinnahmen dienen dazu, soziale Verhältnisse bei den Bauern auf allen möglichen Gebieten, vor allem bei Bildungsmaßnahmen zu verbessern. Entscheidend für den Absatz der teureren, fair gehandelten Produkte ist das Vertrauen der Verbraucher. Die internationalen Transfair-Labelling Organisationen führen regelmäßige Kontrollen durch, um einen Mißbrauch von Fair-Handelsgeldern zu verhindern.

Die Schokoladenfabrik Weinrich ist Hersteller von Schokoladen mit fair gehandelten Kakaobohnen sowie weiteren Zutaten und trägt damit zur Verbesserung des Lebensstandards in Ghana und anderen Entwicklungsländern bei.

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