Ludwig und Luise Weinrich, geb. Wessel
Kurz nach dem 1. Weltkrieg wurde die Produktion von Schokolade aufgenommen und hieß 1923 "Ludwig Weinrich Schokolade – und Keksfabrik AG."
Vater Ludwig übernahm den Aufsichtsrat und seine beiden Söhne Ludwig und Herbert den Vorstand. Da Vater und Sohn Ludwig aus Gesundheitsgründen nicht voll einsatzfähig waren, übernahm Sohn Herbert neben seinem Volkswirtschaftsstudium als 23 – jähriger die Hauptarbeit in der Unternehmsleitung.
Er schaffte dennoch seine Promotion zum Dr. rer. pol. und leitete nach dem sehr frühen Tod von Vater und Bruder das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahre 1959 erfolgreich weiter.
Neben Keks, Waffeln und Lebkuchen wurde der Sckokoladenanteil und auch der Pralinenanteil immer größer und man spezialisierte sich im Laufe der Jahrei mmer mehr auf hochwertige Qualitäten, die vor allem als Handelsmarken verkauft wurden.
Neben Keks, Waffeln und Lebkuchen wurde der Sckokoladenanteil und auch der Pralinenanteil immer größer und man spezialisierte sich im Laufe der Jahrei mmer mehr auf hochwertige Qualitäten, die vor allem als Handelsmarken verkauft wurden.
Pralinen-Packband um 1951
In der Weihnachtssaison 1954 wurden noch 450 Menschen beschäftigt. Der Mangel an Arbeitskräften veranlaßte dann aber die Geschäftsleitung, immer mehr zu rationalisieren und lohnintensive Artikel aufzugeben. In diesem Zusammenhang wurde Anfang der 1960er Jahre die Gebäck – und Pralinenfabrikation aufgegeben und nur noch massive und gefüllte Tafelschokoladen sowie auch Couverture angeboten. Hier bemühte man sich, maschinell immer auf dem modernsten Stand zu sein, wodurch es gelang, den durch die Aufhebung der Markenpreisbindung bei Tafelschokolade Mitte der 1960er begonnenen Wettbewerbskampf zu bestehen.
Aufnahme: Anfang 20. Jahrhundert